Hochzeitsbraeuche und Symbole

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Foto: Dieter Kaiser www.pixelio.de Hochzeitsbräuche und Symbole Junggesellenabschied Abschied vom Single-Dasein Das feiern Braut und Bräutigam einige Tage vor der Hochzeit mit Freunden und Freundinnen. Polterabend Der Polterabend ist ein sehr alter Brauch, der vermutlich noch aus vorchristlicher Zeit stammt. Durch das Zerschlagen von Steingut und Porzellan sollen böse Geister vertrieben werden und die Scherben dem Brautpaar Glück bringen. Kranzbinden Nachbarschaft, Freunde und Verwandte binden in der Woche vor der Hochzeit Blumen und Kränze aus Papier oder Glanzfolie. Die Blumen werden an selbstgebastelten Girlanden befestigt und der Kranz wird über der Eingangstür an dem selbstgezimmerten Tor aus Tannenzweigen befestigt. Sonne und Regen Regnet es am Altar, bringt das Segen für viele Jahr – Scheint die Sonne, gibt es viele Jahre Wonne. Hochzeitsauto/Hochzeitskutsche In neuer Zeit verbreitet sich der Brauch für die Brautleute ein besonderes Auto zu verwenden, etwa einen Sportwagen, eine Luxuslimousine, einen Oldtimer oder eine Kutsche. Auf den Fahrten vor und auch nach der Hochzeit wird der Brautwagen von einem Autocorso begleitet. Dabei hupen die begleitenden Autos, um Aufmerksamkeit für das Brautpaar zu erlangen, oft werden auch Blechdosen an den Brautwagen gebunden, die beim Fahren laut scheppern. Spalierstehen Die Hochzeitsgäste bilden zwei Reihen, durch die das Brautpaar nach der Hochzeit schreiten muss. Dieser Brauch soll das Brautpaar besonders ehren. Sägen In einigen Regionen wird nach der Trauung ein auf einem Sägebock liegender Holzstamm gemeinsam von Braut und Bräutigam zersägt. Foto: Dieter Schütz / www.pixelio.de 12


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